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10.10.2005

Lidl bleibt auf Konfrontationskurs

Discounter ignoriert Beschluß des Arbeitsgerichts: Filiale in Calw nicht wieder eröffnet. Mitarbeiter sollen Arbeit in anderen Zweigstellen aufnehmen. Ver.di fordert, Ordnungsgeld zu verhängen

Von Thomas Klein
Im Streit um die Schließung einer Lidl-Filiale im baden-württembergischen Calw verschärft der Konzern seinen Konfrontationskurs. Die Zweigstelle war trotz eines gerichtlichen Verbots in der Nacht zum 1. Oktober dichtgemacht worden. Nach Überzeugung der Gewerkschaft ver.di soll die Filiale weg, weil die Beschäftigten dort einen Betriebsrat gewählt hatten. Das Arbeitsgericht Pforzheim hat der Geschäftsleitung nach der Schließung ein Zwangsgeld von bis zu 250000 Euro ...

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