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10.09.2005

Aus Leserbriefen an die Redaktion

»Bei allem derzeitigen Wahltheater kommt mir des öfteren Lenins Fragestellung in den Sinn: Demokratie für wen und gegen wen?«

Kein gutes Zeichen Man hätte es sich eigentlich schon vorher denken können: Fast alle deutschen Leitmedien beurteilten in ihrer Nachberichterstattung, die bekanntlich für die Meinungsbildung der Wähler weitaus wichtiger ist als das eigentliche TV-Duell, reflexartig Gerhard Schröder als klaren Sieger. Dabei wird vielfach auf die souveräne Mediengewandheit des »Staatsmanns Schröder« verwiesen, der Angela Merkel einfach nicht gewachsen sei. Die Fakten sprechen ...

Artikel-Länge: 6092 Zeichen

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