08.09.2005
Ausstieg aus »Ausstieg«
Merkel will AKW so lange laufen lassen, wie es »technisch möglich« ist. Stoiber schließt auch Neubau nicht aus. Der ist der Stromindustrie im Moment jedoch zu teuer
Von Reimar Paul
Umfassend und unumkehrbar« sollte der Atomausstieg werden, so hatten es SPD und Grüne und allen voran Umweltminister Jürgen Trittin nach ihrem Wahlsieg 1998 versprochen. Sieben Jahre später kann von einem umfassenden Ausstieg keine Rede sein. Mit Stade (2003) und Obrigheim (2005) wurden gerade mal zwei vergleichsweise kleine Atomkraftwerke vom Netz genommen. 17 Meiler produzieren für viele Jahre weiterhin Strom und Pannen. Und unumkehrbar ist der vorgebliche Ausstie...
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