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07.09.2005

Neuer Schmodder

Müde Moldau und belanglose Bässe: Am Mischpult macht Matthias Arfmann auf Karajan

Von Volker Schmidt
Ausgerechnet Karajan. Die Idee, Meilensteine sogenannter E-Musik zeitgemäß, also mit elektronischen Mitteln, zu interpretieren, ist ja nicht dumm. Aber schon bei der Auswahl der zu bearbeitenden Aufnahmen verrät die Deutsche Grammophon, daß von künstlerischem Interesse kaum die Rede sein kann: Der Name des wohl berühmtesten deutschsprachigen Dirigenten (der übrigens gleich zweimal in die NSDAP eingetreten war) soll das Album vor allem verkaufen. Daß dessen Interpret...

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