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20.08.2005

Drakonische Strafe

Marokkaner Mounir el Motassadeq von Beihilfe zum tausendfachen Mord freigesprochen, aber dennoch vom Hamburger Oberlandesgericht zu sieben Jahren Haft verurteilt

Von Ulla Jelpke
Das Oberlandesgericht Hamburg hat am Freitag im Prozeß gegen den Marokkaner Mounir el Motassadeq im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 einen äußerst fragwürdigen »Kompromiß« gefunden. Die dürftigen Beweise zum Vorwurf der Beihilfe zum Mord (Anschläge vom 11. September 2001) waren offenkundig nicht ausreichend. Deshalb mußte Motassadeq in diesem Hauptpunkt der Anklage freigesprochen werden. Dennoch verurteilte ihn das Gericht wegen »Mitgliedschaft...

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