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06.08.2005

»Ausnahmezustand« in Villaverde

Madrider Stadtteil wird nachts abgesperrt. Offiziell sollen Prostitution und Kriminalität eingedämmt werden

Von Ralf Streck
Nach den rassistischen Übergriffen auf Einwanderer im Mai macht der Madrider Stadtteil Villaverde erneut von sich reden. Seit Dienstag wird die »Colonia Marconi de Villaverde« in der spanischen Hauptstadt abends von der Polizei abgesperrt. Bewohner und Beschäftigte kommen nur noch mit einer speziellen Ausweiskarte nach Hause oder zu ihrem Arbeitsplatz. Die ultrakonservative Volkspartei (PP), die Madrid noch regiert, will so offiziell die Prostitution in diesem Teil...

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