05.08.2005
Entfaltung und Genuß
Unterlegungen zum Kommunismus (Teil I)
Von Franz Schandl
Der einfachste Imperativ des Kommunismus ist wohl dieser: Niemand soll unter die Räder kommen! Was wegfallen soll, das ist die soziale Bedrohung. Die Angst vor der sozialen Degradation sollte der Vergangenheit angehören. Womit aus dem Imperativ freilich ein Konjunktiv geworden wäre. Etwas, das keiner besonderen Maßnahmen bedürfte, weil es ganz selbstverständlich ist.
»Der Reichtum besteht, stofflich betrachtet, nur in der Mannigfaltigkeit der Bedürfnisse«, schrei...
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