04.08.2005
Zweifel an offizieller Absturzversion
Sudan: Tod des Vizepräsidenten soll untersucht werden. US-Vertreter zu Gesprächen im ölreichen Süden
Von Raoul Wilsterer
Die Todesumstände von Sudans Vizepräsidenten, des Exrebellenführers John Garang, bleiben weiter ungeklärt. Am Mittwoch, dem vierten Tag nach dem Hubschrauberabsturz im bergigen Grenzgebiet zwischen Südsudan und Uganda, forderte die von Garang gegründete Volksbefreiungsbewegung (SPLM) eine »internationale Untersuchung« unter Beteiligung insbesondere der Vereinten Nationen, den USA, Großbritannien, Uganda und Kenia. Der UN-Sicherheitsrat rief die Bevölkerung im Sudan ...
Artikel-Länge: 1975 Zeichen


