29.07.2005
Krieger Bush setzt auf Merkel
Großer Bahnhof für den CDU-Sondergesandten Schäuble widerspiegelt das Interesse des Weißen Hauses an einem Regierungswechsel in Berlin
Von Daniel Jahn (AFP), Washington
Daß Kanzlerkandidaten der deutschen Opposition in Washington ihre Aufwartung machen, ist eine bewährte Tradition. Vor drei Jahren kam Edmund Stoiber ins Weiße Haus, schenkte George W. Bush einen weißen Porzellanelefanten und holte sich sogar gute Wünsche für die Wahl ab. Angela Merkel kommt aber nicht. Mit Terminproblemen wegen des kurzen Wahlkampfs begründet dies die CDU. Als ihr Gesandter war am Mittwoch (Ortszeit) jedoch Wolfgang Schäuble im Weißen Haus – und wur...
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