15.07.2005
Hit and Run
In Berlin wird das Allende-Buch von Víctor Farías diskutiert – ohne den Autoren
Von Harald Neuber
Viele wissenschaftliche Mitarbeiter der FU Berlin fühlen sich zu Höherem berufen. Aber nur Víctor Farías schafft es hin und wieder in die großen Feuilletons. In regelmäßigen Abständen bläst der Historiker vom Lateinamerika-Institut kleine Archivfunde zu Skandalen auf. So auch in seinem jüngsten Buch »Salvado Allende, Antisemitismo y Eutanasia«, das auf der Medizin-Dissertation des sozialistischen Präsidenten Chiles basiert. »Verschollen« sei das Dokument gewesen, ve...
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