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13.07.2005

Grenzüberschreitend gegen Heß-Gedenken

Aufmarsch zu Ehren des Hitler-Stellvertreters verboten. Antifaschisten mobilisieren dennoch nach Wunsiedel

Von Markus Bernhardt
Sechzig Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg wollen Neonazis aus ganz Europa am 20. August zum wiederholten Mal zu Ehren des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß im oberfränkischen Wunsiedel aufmarschieren. Im vergangenen Jahr waren über 5 000 alte und junge Faschisten zum Grab des Kriegsverbrechers gepilgert und hatten versucht, seine Politik als »Friedenspolitik« darzustellen. In diesem Jahr hat das zuständige Landratsamt den braunen Umzug bereits Anfang...

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