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11.07.2005

Marx für Millionäre

Kunst als unvollendeter Prozeß: Die Ausstellung »Populism« stellt unbequeme Fragen zu einem unangenehmen Thema

Von Martin Büsser
Populismus ist der Frankfurter Kunstwelt nicht fremd. Unter Leitung von Max Hollein wirbt die Kunsthalle Schirn vor allem mit einem schlagenden Argument, den hohen Besucherzahlen. Publikumsmagneten wie Paul Klee, Yves Klein und Henri Matisse sind eine ebenso sichere Bank wie die aktuelle Ausstellung »Wunschwelten – neue Romantik in der Kunst der Gegenwart«. Trotz vernichtender Presse kommt diese Rückbesinnung auf Malerei und Kitsch-Motive gut an und fügt sich besten...

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