28.06.2005
»Berlinisch Zeichen«
Eine szenische Buchpremiere
Von Iris Wachsmuth
Das Licht geht an. Ein Verlagszimmer in Berlin-Charlottenburg wird zur Bühne. Antonín Dick, der sein Buch vorstellt, liest nicht, er spielt. Er ist ein Wanderer auf den Spuren der Geschichte dieser Stadt, mal langsam, mal getrieben, mal zögernd ängstlich, dann wieder mutig, mit ausdrucksstarker Sprache, erinnernd an den Expressionisten Jacob van Hoddis.
Dieser Wanderer allerdings sucht die Spuren und Zeichen nach Krieg und Shoah im gegenwärtigen Berlin. Er konfr...
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