17.06.2005
Seicht plus seicht
Pseudoantike Nummern im Berliner Museum für Kommunikation
Von Stefan Amzoll
Tausend Handys baumeln beruhigend im Lichthof, befestigt an einer Drahtstruktur, die die Innereien eines uralten Röhrenempfängers festhält. Das dürfte für den kritischen Konzertgänger am Montag abend im Museum für Kommunikation Berlin das eigentliche Event gewesen sein. Ansonsten war Blässe angesagt. »Sappho – Psappha – Konzert für Schlagwerk, Tanz und Poesie« überschrieb Veranstalter Hannes Zerbe die pseudoantike Nummer. Was da 75 Minuten dröge war, sollte die Anti...
Artikel-Länge: 2618 Zeichen


