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07.06.2005

Gold gegen Armut

Entwicklungsorganisationen fordern, mit den IWF-Reserven des Edelmetalls ärmste Länder zu entschulden – Lobbyisten in USA und Hauptproduzenten befürchten Preissturz

Von Emad Mekay/IPS
Der Internationale Währungsfonds (IWF) solle einen Teil seiner riesigen Goldreserven verkaufen, um mit dem Erlös arme Länder zu entschulden. Dies fordern Entwicklungshilfegruppen seit langem. Von den USA und der einflußreichen Goldindustrie werden derartige Forderungen abgelehnt. Man befürchtet Turbulenzen auf dem Goldmarkt und Gewinneinbußen für die Produzenten und Händler. Zahlreiche Aktivistengruppen haben die Goldlobby heftig kritisiert. Sie werfen ihr vor, mit ...

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