26.05.2005
Unter Generalverdacht gestellt
Niedersachsen: Kampagne gegen sogenannte Scheinväter. Kritik vom Flüchtlingsrat
Von Swantje Unterberg
Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann setzte Ende vergangener Woche einer Kampagne gegen sogenannte Scheinväter fort. Gesicherte Erkenntnisse über Fälle, in denen es einen konkreten Verdacht von wahrheitswidrigen Vaterschaftsanerkennungen gibt, bestehe laut einer Presseerklärung nicht, verdächtig sei jedoch jede Vaterschaft, durch die ein Aufenthaltsrecht erteilt wurde. Kai Weber, Geschäftsführer des niedersächsischen Flüchtlingsrats, kritisierte, diese ...
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