17.05.2005
Machtkampf unter den Aktienhandelsplätzen
»Standortnachteil« gegenüber USA: Europas Börsenlandschaft ist für die neuen Ansprüche des Großkapitals zu sehr zersplittert
Von Winfried Wolf
Die Ereignisse um die Deutsche Börse in Frankfurt/Main können nur vor dem Hintergrund der weltweiten Börsenlandschaft verstanden werden. Diese ist im Grunde eine Widerspiegelung der Struktur des weltweiten Kapitalismus, hinkt jedoch derzeit hinter dessen jüngeren Entwicklungen her. Die New York Stock Exchange (NYSE) an der Wall Street ist weiterhin die mit Abstand größte Börse der Welt. Ihr Handelsvolumen lag im März 2005 bei 1300 Milliarden US-Dollar. In den USA ...
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