17.05.2005
Washingtons Pläne in Gefahr
Proteste gegen anhaltende Präsenz der USA in Afghanistan behindern die beabsichtigte Errichtung ständiger Militärbasen
Von Rainer Rupp
Bei den andauernden Protesten gegen die USA in Afghanistan sind über 100 Menschen von NATO-ausgebildeten Sicherheitskräften verletzt und mindestens 15 getötet worden. Zahlreiche Regierungsgebäude gingen in Flammen auf. Die Massendemonstrationen waren durch Berichte über die Schändungen des Koran im US-Gefangenenlager Guantánamo ausgelöst worden. Inzwischen hat der afghanische Präsident Hamid Karsai angekündigt, daß er in Zukunft gegen alle nicht mit seiner Regierung...
Artikel-Länge: 3008 Zeichen


