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13.05.2005

Ausnahmezustand in Madrid-Villaverde

Kahlschlagspolitik der konservativen Stadtregierung ebnet in »Problemviertel« Weg für rechte Rattenfänger

Von Ralf Streck
Der Stadtteil Villaverde in Madrid wird zum Ziel »außergewöhnlicher« polizeilicher Maßnahmen. Mit einem Großaufgebot an Sicherheitskräften sollen weitere rassistische Attacken verhindert werden, zu denen es seit mehr als einer Woche im dem südlichen Viertel der spanischen Hauptstadt kommt. Auch am Dienstag abend gab es erneut Übergriffe, als etwa 200 mit Knüppeln und Eisenstangen bewaffnete jugendliche Spanier regelrecht Jagd auf Zuwanderer aus Lateinamerika machten...

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