07.05.2005
Erinnerung unterdrückt
Bahn AG sperrt sich weiterhin gegen Ausstellung über deportierte Juden auf Personenbahnhöfen. Protestaktionen gegen Schlußstrich-Mentalität der Verantwortlichen
Von Ralf Wurzbacher
Während seit Tagen und Wochen die Bilder vom Anfang und Ende »Hitler-Deutschlands« quoten- und profitbringend über die Mattscheibe in deutsche Wohnzimmer flimmern, muß authentisches, spontanes und vor allem gemeinsames Gedenken andernorts gefälligst draußen bleiben. Die Deutsche Bahn AG weigert sich weiterhin strikt, ihre Publikumsbahnhöfe für die Ausrichtung einer Wanderausstellung zur Erinnerung an 11000 aus Frankreich nach Auschwitz deportierte Kinder zu öffnen (...
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