02.05.2005
Operation Klartext am East River
UNO wehrt sich gegen Angriffe vor allem aus Washington. Weltorganisation oft Sündenbock für Versäumnisse der Staaten
Von Niko Kyriakou (IPS), New York
Die Vereinten Nationen haben derzeit eine schlechte Presse, vor allem in US-amerikanischen Mainstreammedien. Die gegen sie erhobenen Vorwürfe reichen von Mißmanagement über Korruption bis Vetternwirtschaft. Mit einer neuen Medienstrategie will UN-Generalsekretär Kofi Annan die Weltorganisation nun in die Lage versetzen, auf Presseattacken angemessen zu reagieren, selbst um den Preis der bislang geübten diplomatischen Diskretion und Verschwiegenheit.
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