Zum Inhalt der Seite
29.04.2005

Fast wie Essen

Die Idee, daß es Häßlichkeit gibt, erregt Ekel: Die Ausstellung »Über Schönheit« im Berliner Haus der Kulturen der Welt

Von Anne Hahn
Der nackte Körper hat in bezug auf Schönheit keine Bedeutung. Nacktheit gilt als etwas Vordergründiges und ist somit unattraktiv«, meint die chinesische Tänzerin Jing Xing, und ich eile an einer Apotheke in der Berliner Luisenstraße vorbei, auf dem Weg zur Ausstellung »Über Schönheit« im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Ein überdimensionales Foto fällt mir ins Auge. Zwischen Raucherpflastern und Hustentee ist das Bild eines weiblichen Oberschenkels, einer halben...

Artikel-Länge: 3909 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90