14.04.2005
Negative Qualität
Das zentrale Element faschistischer Ästhetik ist der moderne Krieg. Ein Gespräch mit Marcel Schwierin, dem Regisseur von »Ewige Schönheit – Film und Todessehnsucht im Dritten Reich«
Interview: Alexander Reich
F: »Ewige Schönheit« ist ein Zusammenschnitt deutscher Filme aus den Jahren 1919 bis 1945. Das geht von Walter Ruttmann bis Riefenstahl, von Wochenschau bis Veit Harlan. Wo haben Sie recherchiert? Wie sind Sie an die Rechte gekommen?
Ich war im Bundesarchiv, in Archiven der USA, Rußlands und in denen anderer Staaten. Es gibt aber auch merkwürdig viel zu kaufen, Harlan- und Riefenstahl-Sachen bei Amazon, »Triumph des Willens« im Ausland. Und auf den Beipackzetteln...
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