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»Extremismusklausel«: Linke kritisiert Söder

Berlin. Die Linkspartei hat die Forderung von CSU-Chef Markus Söder scharf kritisiert, über den Länderfinanzausgleich eine mögliche Regierung unter ihrer Führung in Berlin zu sanktionieren. »Söder erpresst die Bevölkerung, weil ihm der Wählerwille nicht passt«, erklärte Koparteichefin Ines Schwerdtner am Donnerstag. Dies sei absurd. Wer Wahlergebnisse mit Geldentzug bestrafe, mache »Politik wie Autokraten«. Söder habe ein kurzes Gedächtnis, betonte Schwerdtner. So habe Bayern 36 Jahre lang selbst Geld aus dem Finanzausgleich bekommen. Nach dem Parteibuch habe damals niemand gefragt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2026, Seite 4, Inland

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