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Biotechnologie

Ein Hauch Jurassic Park

Dallas. Ein Biotechunternehmen gibt an, Fortschritte bei der Verwirklichung seines Ziels zu machen, den Dodo – den berühmten flugunfähigen Vogel mit dem großen, hakenförmigen Schnabel – wieder zum Leben zu erwecken. Er soll auf seine Heimatinsel Mauritius im Indischen Ozean zurückgebracht werden, wo er im 17. Jahrhundert durch den Menschen ausgerottet wurde. Das in Dallas ansässige US-Unternehmen Colossal Biosciences teilte am vergangenen Mittwoch mit, dass es eine neu entwickelte KI-Plattform namens Geno-Morph genutzt habe, um genetische Veränderungen zu identifizieren, die möglicherweise für die charakteristischen kraniofazialen Merkmale des Dodos verantwortlich sind. Die Wissenschaftler der Firma suchen nach Zielen für die Genbearbeitung, um diese ausgestorbene Art wieder zum Leben zu erwecken. Colossal plant, mittels Gen­bearbeitung Merkmale des Dodos in die Zellen seines nächsten lebenden Verwandten, der Nikobaren-Taube, einzubringen. Das Unternehmen gab bekannt, dass es sich in der Endphase der Analyse des Dodogenoms befindet, das nun zu 95 Prozent entschlüsselt ist. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen verkündet, den Riesenwolf gentechnisch teilweise nachgebildet zu haben, indem es die Gene des Grauwolfs manipuliert hatte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2026, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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