Das Vermächtnis lebt weiter
»Die Antwort auf Kriminalität: revolutionäre Gewalt.« Die Organisation zur Solidarität mit den Völkern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas (OSPAAAL) macht auf einem Plakat aus den 1970er Jahren deutlich, zu welchem Zweck die »Black Panther Party for Self-Defense« gegründet wurde: um sich aktiv zu wehren gegen rassistische Polizeigewalt, um Massenwiderstand zu organisieren und solidarische Strukturen gegenseitiger Hilfe zu schaffen.
Vor 60 Jahren – im selben Jahr wie die OSPAAAL – wurde die »Black Panther Party« gegründet. Nach heftigen Angriffen seitens des US-Staatsapparats, mit Polizeirazzien und Infiltration der Bewegung durch das FBI, löste sich die Partei Mitte der 1970er Jahre größtenteils auf. Doch ihr Vermächtnis lebt bis heute weiter – die »Black Lives Matter«-Bewegung ist der beste Beweis. (jW)
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