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Kolumbien

Kolumbianische Botschaft für Israel

Bogotá. Kolumbien vollzieht unter dem ultrarechten Präsidenten Abelardo de la Espriella eine außenpolitische Kehrtwende und stärkt die Beziehungen zu Israel mit der Verlegung seiner Botschaft nach Jerusalem. »Diese Botschaft ist ein sichtbarer Ausdruck unserer Entschlossenheit, den Dialog wieder aufzunehmen«, sagte Kolumbiens Außenminister Omar Bula am Mittwoch (Ortszeit). Auch Israels Außenminister Gideon Saar begrüßte den Schritt. De la Espriellas Kurs steht im Gegensatz zur Politik seines Vorgängers Gustavo Petro. Dieser hatte im Mai 2024 die diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2026, Seite 6, Ausland

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