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Saudischer Ölkonzern Aramco getroffen
Riad. In Saudi-Arabien ist die Konzernzentrale des weltgrößten Ölunternehmens Saudi Aramco bei einem Angriff der jemenitischen Ansarollah (»Huthis«) am Dienstag schwer beschädigt worden. Der Betrieb in dem Aramco-Komplex in Dhahran im Osten Saudi-Arabiens laufe zwar normal weiter. Einige Mitarbeiter seien jedoch gebeten worden, von zu Hause aus zu arbeiten. Das saudische Energieministerium teilte mit, der Angriff in der Nacht zum Mittwoch habe vor dem Hintergrund verschärfter Kämpfe mit den Ansarollah im Jemen ein begrenztes Feuer verursacht. Eine Stellungnahme von Aramco lag zunächst nicht vor.
In der Anlage befindet sich ein Einsatzzentrum, von dem aus der Konzern seine On- und Offshorebohrinseln, Raffinerien, Exportterminals und Tausende Kilometer an Pipelines überwacht. Die Ansarollah hatten Saudi-Arabien am Dienstag davor gewarnt, ein weiteres Mal die jemenitische Hauptstadt Sanaa anzugreifen. Doch Riad hatte noch gleichentags dort eine Ölanlage beschossen. Der Jemen-Krieg war wieder ausgebrochen, nachdem Saudi-Arabien in der Folge des Iran-Kriegs im Sommer eine seit Jahren bestehende Waffenruhe gebrochen hatte. (Reuters/jW)
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