02.04.2005
»Ich lasse in meinem Hörspiel die Hosen runter«
Dokumentation persönlicher Verarmung bekam Preis der Kriegsblinden. Leben auf Sozialhilfe-Niveau ist wie ein gesellschaftliches Wachkoma. Ein Gespräch mit Stefan Weigl
Interview: Andreas Otteneder
* Stefan Weigl war Texter und Creative Director in Werbeagenturen und lebt heute in München. Sein erstes Hörspiel »Stripped – ein Leben in Kontoauszügen«
wurde 2004 vom WDR produziert und bekam jetzt den diesjährigen Hörspielpreis der Kriegsblinden/Preis für Radiokunst. Dieser Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für Hörspielautoren in Deutschland.
F: Herr Weigl, worum geht es in Ihrem Hörspiel?
Das Stück dokumentiert ein Jahr aus meinem Leben in...
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