02.04.2005
Wer kann, geht nach Pakistan
Medizinische Versorgung in Afghanistan fehlt. Hohe Mütter- und Kindersterblichkeit
Von Ashfaq Yusufzai, Peschawar (IPS)
Trotz des Sturzes des Taliban-Regimes vor drei Jahren und gewisser internationaler Bemühungen, die Entwicklung Afghanistans voranzutreiben, ist eine medizinische Versorgung in dem kriegsgebeutelten Land nahezu inexistent. Auf 5000 Einwohner kommt ein einziger Arzt. Wer kann, läßt sich im benachbarten Pakistan behandeln.
»Die Krankenhäuser in Afghanistan sind rudimentär ausgestattet. Sie haben nicht genug Personal, nicht genug Medikamente und kaum Spezialisten«, e...
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