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Kein rechtsfreier Raum
Mannheim. Nach den Ausschreitungen am Freitag abend beim Südwest-Derby in der ersten Runde des DFB-Pokals zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern hat bei den Verantwortlichen der beteiligten Klubs die Aufarbeitung begonnen.
»Man muss sich zusammensetzen und vielleicht einen anderen Ansatz wählen«, sagte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen nach dem 1:0-Auswärtssieg: »Nach einem Platzsturm, Pyrotechnik und dem Einsatz von rund 1.400 Polizeibeamten rückte der sportliche Erfolg jedoch in den Hintergrund.«
Das Stadion dürfe seiner Ansicht nach kein rechtsfreier Raum sein. Der Verein stehe mit seinen Fans im ständigen Austausch, erklärte Hengen. Angesprochen darauf, ob es eine Möglichkeit gebe, die Emotionen einzudämmen, antwortete er: »Ich glaube nicht, das ist ja von beiden Seiten so. Es ist ein traditionelles Derby. Es ist tatsächlich schwierig.«
Nach einer ersten Analyse der Polizei wurden mehrere Fans vorläufig festgenommen. Insgesamt mussten demnach 85 Personen medizinisch betreut werden und acht von ihnen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Laut einer Polizeisprecherin handele es sich nach bisherigen Erkenntnissen um leichte Verletzungen. (dpa/jW)
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Onlineabonnent*in Marian R. aus B. 23. Aug. 2026 um 22:03 UhrVideo: https://www.youtube.com/watch?v=oluZEY6EDzI Platzsturm von drei Minuten + Pyrotechnik = Weltuntergang für die bürgerlichen »Fußballfreunde«. Über die tödliche »Pyrotechnik« der Israelis in Gaza und im Westjordanland gegen palästinensische Fußballer; andere Sportler und unbeteiligte »Zuschauer« wie immer kein Wort und also Heuchelei.
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Matthias Joachim Schulz aus Plauen (Vogtlandkreis) 23. Aug. 2026 um 20:54 UhrDer Fußball ist ein Spiegelbild der verkommenen Gesellschaft, weil zuviele »Schauspieler« in Berlin rumturnen, mit einem unfähigen Kanzler an der Spitze! Was sich in Mannheim abgespielt hat, ist doch für mich völlig normal, weil die Republik Deutschland am »Abgrund« steht und Fußball ein Ventil darstellt, seinen Frust rauszulassen! Oder nehmen wir die Deutsche Bahn, was sich da täglich in den Zügen abspielt und die Kontrolleure mitmachen im Job! Alles persönlich schon erlebt bei meinen Reisen nach Dresden mit 68jahren und ich fühle mich schlechter als zu DDR-Zeiten, völlig unsicher! Ich bin seit 55Jahren Fußball-⚽️-Fan und schäme mich für dieses Land, mit seinen Gehaltsempfängern in den Führungsetagen ohne »Mumm« für Veränderungen, nur so weiter, ja nicht anecken, könnte ja den Job kosten! Eine Brandmauer zur AfD wird die Probleme nicht lösen, sondern die Bevölkerung noch aggressiver machen, besonders beim Fußball. Das ist mein Eindruck der letzten Wochen. Die Jugend in Deutschland ist für mich nur eine fehlgesteuerte »Truppe« ohne »Mumm und Empathie«, nur Party, nicht einmal Ehrgeiz für Veränderungen im Lande, mir persönlich geht es doch noch gut. Die Fußballkultur in Deutschland hat viel verloren seit 2018, damit meine ich nicht die wahren Fans mit Herz ❤️! Mit freundlichen Grüßen Herr Schulz
