Vorschlag
Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Vom bretonischen Heimathafen aus sticht der Katamaran »Nomade des mers« in See. Ziel: Agadir. Der Wellengang im Golf von Biskaya ist gewöhnungsbedürftig. Die Einblicke, die man an der marokkanischen Küste über Entsalzungsanlagen zur Trinkwassergewinnung erhält, machen die Nausea jedoch fast wieder wett. F 2017.
→ Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See. Marokko, Agadir. Arte, 16.25 Uhr
Immer wieder montagsLive aus dem Bruchwegstadion: Die Mainzerinnen dürfen sich freuen, gegen Werder das erste Erstligaspiel der Vereinsgeschichte am für Spiele ungelegensten Wochentag bestreiten zu dürfen. 2023 schluckten die 05er die Frauenabteilung von Schott Mainz und führten diese dank Querfinanzierung zu zwei Aufstiegen in drei Jahren. Aber 20.15 Uhr beginnt in der ARD übrigens die Übertragung aus dem Leuna-Chemie-Stadion zu Halle: Dort empfangen die Herren von Viertligist HFC Chemie den wiedergeborenen FC Schalke in der ersten Pokalrunde. BRD 2026
→ Fußball der Frauen. Bundesliga, 1. Spieltag: FSV Mainz 05 – SV Werder Bremen. Sport 1, 18.00 Uhr
ŠiponWo ein abgeschlossenes Önologiestudium keine Rarität ist: Auf dem 344 Meter hohen Hügel Jeruzalem wird, urkundlich erstmals 1139 belegt, Wein angebaut. Nach Tokaj ist das slowenische Anbaugebiet nahe Ormož der zweitwichtigste Anbauort der weißen Rebsorte Furmint. A 2026.
→ Das slowenische Weinland. Jeruzalem, der Šipon und das Erbe der Habsburger. 3sat, 20.15 Uhr
MaschinenfrühlingWenn Opa auf einen Bot hereinfällt und dem Geld für neue Unterwäsche überweist: Nick (Michele Morrone) kommt selbstredend alleine zu Hause nicht zurecht, seitdem Maggie (Madeline Zima) das Krankenhausbett hütet. Also holt er sich Roboter Alice, um den Haushalt zu schmeißen. Der aber ist Megan-Fox-förmig und macht dem Strohwitwer Avancen. USA 2024.
→ Subservience. ZDF, 22.15 Uhr
Keine-Wahl-VerwandtschaftAntje und Sören Wagner betreuen eine Wohngruppe und tun alles, was Eltern täten: kochen, waschen, trösten. BRD 2025.
Im Prinzip Familie. Arte, 23.35 Uhr
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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