»Pinktober« rückt Brustkrebs ins Zentrum
Mühltal. Jede achte Frau erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs. Auf Initiative der American Cancer Society wird seit 1985 der »Pinktober« ausgerufen. Im sogenannten Brustkrebsmonat sollen Vorbeugung, Behandlung und Erforschung der im ruhenden Stadium bis zu 90prozentig heilbaren Erkrankung im Zentrum stehen. Der Verein Buusenkollektiv will darüber hinausgehen und fokussiert darauf, dass Betroffene nach einer Diagnose »gesehen, gehört und gestärkt werden«, wie es in einer Pressemitteilung vom Dienstag heißt. Es sei gut und wichtig, dass das Thema im Oktober mit pinken Schleifen, Kampagnen und Aktionen in die Öffentlichkeit gebracht würde, die Sichtbarkeit dürfe »jedoch nicht auf einen Monat im Jahr und eine Farbe reduziert werden«. Der Verein – ehrenamtlich von Betroffenen und für Betroffene gegründet – hat es sich nach eigenen Angaben zur Aufgabe gesetzt, »Menschen mit und nach einer Brustkrebsdiagnose zu verbinden, Wissen zugänglich zu machen und die Perspektive von Betroffenen in Gesellschaft, Medizin und Arbeitswelt sichtbar zu machen«. Das geschieht etwa in Form des Onlineselbsthilfeformats »Tittie-Talks« oder in Projekten wie »Let your scars shine« – Lass deine Narben leuchten. (jW)
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