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Kushner wirbt in Israel für »Friedensplan«
Tel Aviv. Der US-Sondergesandte Jared Kushner ist am Montag in Jerusalem mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Ziel der Begegnung war es, den »Gaza-Friedensplan« von US-Präsident Donald Trump voranzutreiben. Am Sonntag hatte Kushner deshalb schon in der ägyptischen Hauptstadt Kairo den Vorsitzenden des politischen Flügels der Hamas, Khalil Al-Haja, getroffen. Netanjahu lehnt den Plan bislang ab und will mit der israelischen Armee weiterhin den Gazastreifen besetzen. Vor den Gesprächen hat Israels ultrarechter Polizeiminister Itamar Ben-Gvir am Sonntag in einem Podcast zur Tötung von noch mehr Palästinensern in dem Küstenstreifen aufgerufen. Der Vorsitzende der Partei Ozma Jehudit sagte, man solle jede Nacht bis zu 40 Menschen töten. Er beziehe sich dabei nicht nur auf militante Palästinenser. Es gebe im Gazastreifen vielmehr Menschen, die es nicht verdient hätten zu leben. (Reuters/dpa/jW)
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