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Update für Gruselgeschichte
Nach Drohnenfund am Flughafen Leipzig: Neue Version der Ereignisse, angebliche DNA-Spuren entdeckt. Drohnenabwehr wird erweitert
Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Halle/Leipzig am vergangenen Mittwoch hat die offizielle Version der Ereignisse am Wochenende einige »Updates« erfahren – die allerdings die Geschichte nicht unbedingt plausibler erscheinen lassen.
Die Wochenzeitung Die Zeit – auch schon nach dem Nord-Stream-Anschlag maßgeblich an der Legendenbildung beteiligt – meldete am Montag, die Drohne sei auf dem Rollfeld liegend gefunden worden. Vergangene Woche hatte sie noch berichtet, ein Busfahrer habe das kleine Fluggerät in der Nacht zu Mittwoch knapp über dem Boden schwebend entdeckt und dann mit einem Tritt zu Boden befördert. Nun soll er lediglich noch seinen Fuß auf die bereits liegende Drohne gesetzt und das Sicherheitspersonal informiert haben.
Des weiteren behauptet das Blatt, Ermittler hätten Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet, aus denen sich ergebe, »dass Leipzig wesentlich knapper einer Katastrophe entgangen ist als bislang bekannt«. Auf den Videos sei zu sehen, wie »ein Objekt« schon am Dienstag abend gegen 19.30 Uhr auf eines der in Leipzig stationierten ukrainischen Antonow-Transportflugzeuge zusteuert, auf einer Tragfläche aufprallt und zu Boden fällt. Eine Explosion oder irgendwelche Schäden habe es nicht gegeben. Dabei sind die Tragflächen besonders sensibel, wie Die Zeit betont, denn dort sind die Treibstofftanks untergebracht: »Wer ein Flugzeug zur Explosion bringen will, lässt eine Bombe dort detonieren.« Der Semtex-Sprengsatz sei allerdings nicht explodiert, sondern habe »in einiger Entfernung« zur Drohne auf dem Boden gelegen. Vielleicht hatte er sich beim Aufprall auf das Flugzeug gelöst, spekuliert das Blatt. Bild zitierte dazu einen Ermittler mit den Worten: »Die Nichtzündung kann auf technisches oder menschliches Versagen zurückzuführen sein.«
Das Springer-Blatt und Die Zeit verbreiteten am Montag auch, es seien DNA-Spuren an der Drohne festgestellt worden. Es gebe – welch Überraschung – eine Übereinstimmung mit Spuren, die nach dem Paketbrand im DHL-Logistikzentrum am Flughafen Leipzig im Sommer 2024 sichergestellt worden sind. Schon damals war in der transatlantischen Presse umgehend Moskau verantwortlich gemacht worden. Konkrete Beweise dafür fehlen jedoch bis heute. Litauische Behörden hatten im Sommer 2025 mehrere Personen festgenommen, denen eine Beteiligung am Versand von Paketbomben im russischen Auftrag vorgeworfen wird. Fünf von ihnen wird zur Zeit in Vilnius der Prozess gemacht. Von wem die sichergestellten DNA-Spuren stammen sollen, ist bisher unklar.
N-TV ließ immerhin den Osteuropaspezialisten Matthias Uhl zu Wort kommen, der zu bedenken gab, dass der Anschlagsversuch auch unter »falscher Flagge« inszeniert worden sein könnte, um Russland zu diskreditieren. Dafür spreche, »dass sich die offiziellen deutschen Stellen bislang ausdrücklich mit Schuldzuweisungen an Moskau zurückhalten«.
Nicht zurück hielt sich am Wochenende der Tagesspiegel, der einen Bericht des Wall Street Journal verbreitete, wonach US-Geheimdienste ihre Auffassung, Moskau werde keinen weiteren Staat angreifen, solange der Krieg in der Ukraine andauert, revidiert hätten. Inzwischen seien namentlich nicht genannte US-Beamte der Auffassung, »dass ein groß angelegter Angriff mit hybrider Kriegführung oder sogar ein begrenztes Eindringen in NATO-Gebiet zwischen dem Herbst dieses Jahres und 2029 erfolgen könnte«.
Während also weiter an der Legende gestrickt wird, läuft im Bund eine Debatte über Zuständigkeiten bei der Drohnenabwehr. Forderungen nach einem Einsatz der Bundeswehr im Inneren wies die Bundesregierung am Montag zurück. Das Militär müsste dann »zuviel Fläche, zuviel Raum, zuviel Kilometer« schützen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag sagte. Dies gehe nur im Verbund mit den Flughafenbetreibern und den Polizeibehörden. Die Bundeswehr werde diese bei Bedarf im gesetzlichen Rahmen unterstützen, könne aber schon bei ihren eigenen rund 1.300 Standorten Drohnenabwehr »nicht rund um die Uhr an Zehntausenden Zaunkilometern bereitstellen«. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wollte noch am Montag eine Vergrößerung der polizeilichen Drohnenabwehreinheiten anordnen. Geplant seien insgesamt 300 Einsatzkräfte an acht Standorten, erläuterte eine Sprecherin des Innenministeriums.
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Peter Tiedke aus Golzow 11. Aug. 2026 um 09:58 UhrIn Erfüllung seines Amtseides (»Nutzen mehren, Schaden abwenden …«) hat Innenminister Dobrindt (der Dobrindt, der das schon als Verkehrsminister sehr erfolgreich versucht hatte – Stichwort PKW-Maut) die Aufklärung des Drohnenfundes auf dem Leipziger Flughafen quasi zur Chefsache gemacht. »Hoch professionell« wäre dieser Angriff erfolgt, war er sich sicher. Bitte? Da habe ich – als Laie – doch Fragen. Nach den ersten – und vermutlich glaubhaftesten – Informationen war das Ding ohne Zünder (abgerissen, hieß es), der (tschechische) Sprengstoff Semtex in einer Konservendose verstaut (ohne Zünder doch völlig harmlos?) und hatte ganz offensichtlich die mit Waffen voll beladenen Flugzeuge verfehlt. In einer nachgeschobenen Info hieß es dann, ein Busfahrer hätte der fliegenden Drohne noch mit einem Fußtritt den Rest geben müssen. Wenn es die Russen gewesen wären – können die nicht besser treffen, wenn sie wollen? Müssen die Soldaten jetzt nach dem Mittag die leeren Konservendosen abgeben, nachdem ihre Frauen die Waschmaschinen abliefern mussten und nun wieder das Waschbrett nutzen, weil die Elektronik für die Raketen gebraucht wurde? Ich weiß – im Gegensatz zu den meisten deutschen Mainstreampolitikern – nicht, wer auf die Idee gekommen ist, diese Show zu starten. Wenn man aber die in Kriminalsachen entscheidende Frage stellt – »Wem nutzt es?« – ist die Richtung, in der man suchen müsste, klar – Russland wäre es nicht! Nur so als Hinweis: Bei der Fülle von Drohnen »Made in Germany«, die in Russland Zivilisten terrorisieren, könnte es schon sein, dass es auch mal ernsthafte Grüße an den Absender geben wird. Vielleicht sollte man vorher Vernunft annehmen?
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Roland Weinert aus 65366 Geisenheim 11. Aug. 2026 um 08:32 Uhr»Gleiwitz 2.0.« Wer weiß noch, was sich hinter Gleiwitz verbirgt? Richtig: Die Nationalsozialisten steckten SS-Männer in polnische Uniformen … und schon war ab 05.45 Uhr des 31. Augusts 1939 der Zweite Weltkrieg in vollem Gange. Und nun stellten Sie diverse PolitikerInnen in die Bütt – wie Roderich Kiesewetter von der CDU – und schwafelten wie meistens »faktenfrei«. Ich frage schlicht nach den eineindeutigen Beweisen. Aber an dieser Frage scheint kaum jemand interessiert zu sein. Nord Stream 2 lässt grüßen. Neue Räuberpistole à la ÖRR: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-nato-gipfel-catering-wagen-100.html . Die ÖRRs müssen abgeschafft werden!
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Hat man zu NSU-Zeiten nicht auch schon identische DNA an verschiedensten Stellen gefunden? Zur Erinnerung: Es war die DNA einer Beschäftigten des Herstellers der Spurenträger, von denen der Hersteller später gesagt hat, sie seien nicht als Spurenträger für DNA bestimmt gewesen. Vielleicht werden die Reste des Materials jetzt aufgebraucht, schließlich muss man ja sparen.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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