Zum Inhalt der Seite
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Foto: EntertainmentPictures/imago
Philadelphias Legende: Sylvester Stallone als Rocky Balboa
Präsentation der Repräsentanz

Was die Beschäftigten in der Kantine eines Landesparlaments tun, kann man sich gut vorstellen, auch was ihre Kompetenzgrenzen angeht. Da blickt man bei den Parlamentarierinnen und Parlamentariern der hiesigen bürgerlichen Demokratie weit weniger durch. Was sie tun können, um denen, die sie mit Wahlversprechen gelockt haben, die Suppe zu versalzen. BRD 2026.

→ Die Macht der Abgeordneten. MDR, 20.45 Uhr

Rocky Rambo

Erst sehen wir um 20.15 Uhr auf ­Kabel 1 mit »Over the Top«, wie »Sly« einer ist, der gut Arme drücken kann, und sich dazu befähigt, auch seinen Sohn zu drücken. Im Porträt kommen wir dem Leben von Sylvester Gardenzio Stallone näher, der am 6. Juli seinen 80. Geburtstag beging. Das Drehbuch für »­Rocky« (1976) schrieb er innerhalb von drei Tagen und gab sich darauf die Rolle seines Lebens, die 1982 mit »First Blood« um eine zweite, die des John Rambo, ergänzt wurde. BRD 2020.

→ Die Stallone-Story. Kabel 1, 22.10 Uhr

Der Priester und die Königin
Anzeige

Als sich 1973 der italienische Musikproduzent und die 2012 verstorbene US-amerikanische Disco-Queen in München begegnen, funkt es: ­Moroder, der Hohepriester des Disco, gibt Summer mit seinen Beats die nötige Elektromotorisierung. Im Anschluss auf Arte: »Italo ­Disco – Der Glitzersound der 80er«. F 2026.

→ I Feel Love. Giorgio Moroder & Donna Summer. Arte, 22.10 Uhr

Bedrängte Kreatur

Suspekt: Eigentlich haben Religionen Hochkonjunktur, sobald eine Gesellschaft in eine Krise gerät, aus der sie nicht herauszukommen vermag. Vielleicht treibt ja der nächste große Krieg die verlorenen Schäfchen wieder zum Hirten zurück. Die »Zeitenwende« ist in diesem Sinne eben auch ein Gottesdienst. BRD 2023.

→ Gottlos: Wer hängt noch am Kreuz? ARD Alpha, 22.15 Uhr

Kleiner Mann ganz groß

1954 in Istanbul geboren, wuchs Recep Tayyip Erdoğan als Sohn eines Seemanns, der für die türkische Küstenwache arbeitete, in bescheidenen Verhältnissen im Hafenviertel Kasımpaşa auf. Von 1994 an war er vier Jahre lang Oberbürgermeister der Stadt, zwischen 2003 und 2014 türkischer Ministerpräsident. Seit der Einführung des Präsidialsystems 2018 ist er Staatspräsident. Unter Erdoğan wurde die Türkei ökonomisch neoliberaler und politisch konservativer. Vor allem nationale Minderheiten wie die Kurden bekommen immer wieder zu spüren, wenn Erdoğan zur Befriedigung seines Wahlpublikums den starken Mann markieren will. Folge zwei (»Gegen alle Widerstände«) zeigt die ARD im Anschluss. Die anderen beiden Episoden des Vierteilers gibt es in der Mediathek. BRD 2026.

→ Erdoğan. Ein Mann des Volkes (Folge 1). Das Erste, 22.50 Uhr

Themen:
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2026, Seite 14, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!