Vorschlag
Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Bei Boxtrainer Constantine »Cus« D’Amato (1908–1985) lernten unter anderem Floyd Patterson und Mike Tyson. Der Erfinder des Peek-a-Boo-Stils engagierte sich auch gegen die Mafia und ihren Einfluss im Boxsport. In den späten Siebzigern gründete Cus – selbst arm und vom Profibetrieb enttäuscht – im Städtchen Catskill nördlich von New York ein Studio für Jungen und junge Männer, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. BRD 1986.
→ Alpha-retro. Nach oben boxen – Die Buben von Catskill oder: Boxen als Lebenshilfe. ARD Alpha, 15.15 Uhr
Java-LavaDamit die Deutschen ihr Schälchen Heißen kriegen, ist Bremen von großer Bedeutung: Die Hansestadt ist der größte Importplatz für Rohkaffee hierzulande. BRD 2026.
→ Die Nordstory: Kaffeeprofis im Norden. Rösten, Brühen, Hafenlogistik. NDR, 18.15 Uhr
Die stille DivaDie Römerin Maria Luisa Ceciarelli (1931–2022), Monica Vitti genannt, schaffte 1960 als Claudia in Michelangelo Antonionis »L’avventura« (»Die mit der Liebe spielen«) ihren Durchbruch als Schauspielerin. 1995 erhielt sie auf der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk. BRD 2024.
→ Monica Vitti, die Königin des italienischen Films. Arte, 22.15 Uhr
ReichskleinodienA Scheissdreeg, das amerikanische Jahrhundert – hier kommt das bayerische Jahrtausend! 1423 wird Nürnberg schlagartig zum »Schatzkästlein«, als Kaiser Sigismund den Kronschatz des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation wegen der Hussitenkriege in seine Heimatstadt bringen lässt. BRD 2012.
Das bayerische Jahrtausend. 15. Jahrhundert: Nürnberg. BR, 22.15 Uhr
L’ultimo imperatore»Ich drehe keine Botschaften. Ich überlasse es der Post, sich darum zu kümmern.« Der 2018 verstorbene italienische Regisseur Bernardo Bertolucci wäre im März 85 geworden. Früh in seinem Werk, bereits 1970, gelangte er mit »Il conformista« (»Der große Irrtum«) zu Ruhm. Sein Monumentalfilm »The Last Emperor« (»Der letzte Kaiser«, 1987) wurde mit neun Oscars und vier Golden Globes bedacht. Italien 2025.
Das Kino des Bernardo Bertolucci. Opulent und unangepasst. Arte, 23.10 Uhr
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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