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Rüstungswahn

Deutsche Kriegsfirma Hensoldt will Radare an Kiew liefern

Foto: Marijan Murat/dpa

Paris. Die Unternehmensgruppe Hensoldt hat auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris eine strategische Partnerschaft mit dem ukrainischen Waffenbauer Fire Point geschlossen, berichtete dpa am Dienstag abend. Ziel des Abkommens ist laut einer Pressemitteilung die Stärkung der ukrainischen Flugabwehr. »Hensoldt ist für die Produktion, Erprobung und Lieferung von Radarsystemen für das ballistische Raketenabwehrsystem (BMD) verantwortlich und unterstützt deren Integration in das System«, hieß es. Die Radare seien in der Lage, bis zu 1.500 unterschiedliche Luftziele zu erkennen und zu verfolgen, teilte Hensoldt mit.

Die vom Westen gelieferten Systeme wie das amerikanische Patriot-System oder der deutsche Iris-T-Komplex reichen nicht aus für einen flächendeckenden Schutz. Zudem sind die Raketen für die Systeme teuer. Daher setzt Kiew auch auf eigene Entwicklungen und Kooperationen mit westlichen Kriegsfirmen. (dpa/jW)

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Erschienen am 17.06.2026, Inland

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