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Sport und Politik

Palästinensischer Fußballchef ohne Visum für USA

Foto: Ethan Cairns/The Canadian Press/AP/dpa
FIFA-Präsident Gianni Infantino mit dem Präsidenten des Palästinensischen Fußballverbands Jibril Rajoub (Vancouver, 30.4.2026)

Mexiko-Stadt. Der palästinensische Fußballchef Jibril Rajoub kann einem Medienbericht zufolge mangels Genehmigung nicht in die USA für die Fußball-Weltmeisterschaft einreisen. Der Präsident des nationalen Verbands wartet nach Angaben der US-Nachrichtenagentur Associated Press vom Freitag in Mexiko-Stadt auf die Erlaubnis. Er hatte sich dort am Donnerstag das WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika angeschaut. »Ich glaube nicht, dass es fair ist, das Recht aller Fußballfunktionäre auf der ganzen Welt, daran teilzunehmen, zu benutzen, zu missbrauchen oder zu verweigern«, sagte Rajoub. Die palästinensische Mannschaft hat sich zwar nicht für die WM qualifiziert, der Weltverband FIFA lädt allerdings üblicherweise alle vier Jahre die Vorsitzenden der nationalen Verbände aus aller Welt zu dem Turnier ein. Die USA haben im vergangenen Jahr neue Einschränkungen für Inhaber palästinensischer Pässe eingeführt, darunter auch für solche, die bei der Palästinensischen Autonomiebehörde beschäftigt waren. Dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas wurde im vergangenen September die Einreise für die Generalversammlung der Vereinten Nationen verweigert. (dpa/jW)

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Erschienen am 13.06.2026, Ausland

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