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14.03.2005

Monumentale Ignoranz

Abwesende Täter – Opfer mit Graffiti-Schutz – Gedenken als Event. Peter Eisenman und das Holocaust-Mahnmal

Von Winfried Wolf
Sechzig Jahre nach der Befreiung gibt es gute Gründe, des Naziterrors, des Charakters der NS-Herrschaft und der Einzigartigkeit, mit der das NS-Regime die jüdische Bevölkerung, Sinti und Roma, Schwule, Kommunisten und Gewerkschafter vernichtete, zu gedenken. Sechzig Jahre danach weiß der Schriftsteller Rolf Hochhuth nach eigenem Bekunden nicht, »was für eine Zeitschrift die Junge Freiheit ist« und lobt in dieser den Holocaust-Leugner David Irving, mit dem er zwar »r...

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