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Verfluchte Relegation
Mit den letzten Relegationsspielen ist die Saison der obersten vier Ligen endgültig vorbei. Dabei muss man sich als Fußballfan schon fragen, welchen Sinn solche Spiele haben. Sportliche Gründe sind auszuschließen: Jede Mannschaft spielt eine komplette Saison. Wie wir es seit Jahrzehnten gewohnt sind, steht sie entweder auf einem Abstiegsplatz und rutscht eine Klasse nach unten oder sie steht auf einem Aufstiegsplatz und spielt in der nächsten Saison eine Liga höher. Im Grunde ganz einfach. Warum bloß sollten zwei Spiele am Ende der Saison wichtiger sein als alle anderen Spiele zuvor?
Wenn es sportliche Gründe nicht sind – was dann? Ganz einfach, es geht um Geld. Denn mehr Spiele außerhalb der normalen Saison bedeuten mehr Spiel- und Übertragungszeiten. Da schlagen dann besonders gern Sender zu, die nicht von Übertragungsrechten verwöhnt und dann sicherlich bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, um das Finanzsäckel des Verbandes zu füllen.
Auch die Relegation zum Aufstieg in die dritte Liga ist ein Relikt, das abgeschafft gehört. Nur westdeutsche Fußballfunktionäre finden Gefallen daran – weil dieses System die eigene Macht erhält. Von sportlicher Fairness ist auch dieser Relegationsirrsinn denkbar weit entfernt. Hoffentlich gibt es hier bald eine Lösung, weil Vereine und Fans insbesondere aus dem Osten zusammenhalten und die Westfunktionäre dem Druck möglicherweise nicht standhalten werden.
Zusammengefasst: Schafft endlich die Relegationsspiele ab, und zwar in jeder Liga. Sie sind sportlich ungerecht, lassen Fans und Vereine verzweifelt zurück.
»Sport frei!« vom Fananwalt.
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