10.03.2005
»Geiselhaft« nach ALG II
Wohnungsunternehmen und Wohnungsloseninitiative in Berlin und Brandenburg fürchten infolge der »Arbeitsmarktreform« massenhafte Zwangsräumungen
Von Christian Linde
Die Wohnungseigentümer in Berlin und Brandenburg schlagen Alarm. Seit dem 1. Januar 2005, dem Tag des lnkrafttretens der sogenannten Arbeitsmarktreform »Hartz IV« sind in der Region Tausende Mieter von den Agenturen für Arbeit aufgefordert worden, ihre Mietverträge zum 30. Juni 2005 zu kündigen. An diesem Tag endet die Frist für die Übernahme der Mietkosten für Bezieher des Arbeitslosengeldes II (ALG II), bei denen Unterkunft und Heizung von den »Fallmanagern« als ...
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