-
07.05.2026, 18:25:50
- → Inland
Klingbeil will vertiefte Kooperation mit Kanada
Berlin. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will angesichts internationaler Spannungen die Zusammenarbeit mit Kanada vertiefen. Der SPD-Politiker sagte vor dem Abflug zu einer Reise nach Toronto, man wolle etwa bei der Resilienz von Lieferketten und der Versorgung mit kritischen Rohstoffen, aber auch bei Rüstung und künstlicher Intelligenz enger kooperieren, berichtete dpa am Donnerstag. Er wolle bei kanadischen Firmen für Investitionen werben. Deutschland sei ein innovativer Standort, der durch stärkere Investitionsanreize und Reformen jetzt noch attraktiver werde.
Klingbeil sagte: »Wir haben viel mit Kanada gemeinsam. Wir setzen auf Stärke durch Kooperation.« Beide Länder träten angeblich für das Völkerrecht und regelbasierten Handel ein, auch wenn diese Prinzipien derzeit stark unter Beschuss stünden. Deutschland und Kanada bildeten außerdem neue weltweite Partnerschaften, um Abhängigkeiten zu reduzieren. »Hier können wir voneinander lernen und voneinander profitieren«, sagte der Minister.
Bei dem Besuch in Toronto an diesem Freitag und Samstag will Klingbeil unter anderem seinen Amtskollegen François-Philippe Champagne treffen. Geplant sind auch ein Besuch beim Flugzeugbauer Bombardier und ein Treffen mit kanadischen Wirtschaftsvertretern. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!