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03.03.2005

»Es war die Armee – und sie ist noch hier«

Nach Massaker an zwei Friedensaktivisten und ihren Familien in Kolumbien steht die Regierung unter Druck. Indizien für Täterschaft der Streitkräfte. Proteste auch vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR

Von Harald Neuber
Nach einem Massaker an Mitgliedern einer »Friedensgemeinde« im kolumbianischen Verwaltungsbezirk Antioquia erheben Nichtregierungsorganisationen schwere Vorwürfe gegen Armee und Regierung des südamerikanischen Staates. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatten am 21. Februar schwerbewaffnete Einheiten die Gemeinde San José de Apartadó im Nordwesten Kolumbiens umstellt. Die Soldaten gaben sich als Mitglieder der 17. Armeebrigade aus und verschleppten den Gemeindevorstand ...

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