Zum Inhalt der Seite
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Foto: ARTE/ZDF/© Northdocks
Gegen’s Licht genau so hässlich: Der Kölner Dom

Getrennte Arten

Den walisischen Naturforscher Alfred Russel Wallace (1823–1913) trieb die Frage um, warum sich die Fauna zwischen Australien und Indonesien trotz geographischer Nähe so stark unterscheidet. Die von ihm entdeckte biogeographische Grenze zwischen den Inseln Borneo und Celebes wurde nach ihm benannt. Doku über das große Artenschisma in Ozeanien. AUS 2022.

Die Wallace-Linie. Eine einzigartige Welt. Arte, 17.50 Uhr

Breisgauer Wurschteln

Titelverteidiger Stuttgart hat nunmehr zehn Pokalspiele in Folge gewonnen. Doch die Gäste aus dem Breisgau haben es drauf, sich in diesem Wettbewerb durchzuwurschteln. BRD 2026.

Fußball der Herren. DFB-Pokal, Halbfinale: VfB Stuttgart – SC Freiburg. Das Erste, 20.15 Uhr

Dombau zu Babel

In all seiner gotischen Pracht spiegelt der Dom zu Köln das wechselhafte deutsch-französische Verhältnis wider. BRD 2023.

Der Kölner Dom. Die französische Kathedrale am Rhein. Arte, 20.15 Uhr

Atlantiker

Anzeige

Not macht erfinderisch. Entsprechend macht sich eine Nation der sogenannten Ersten Welt, der das Wasser bis zum Kinn steht, dazu auf, die Wissenschaft des Deichbaus zu innovieren. BRD 2025.

Die Niederlande. Kleines Land – große Ideen. NDR, 20.15 Uhr

Wild Wild North

Da, wo sich der Tourismus in Schweden vielleicht noch nicht massenhaft gen Norden traut, leben wilde Rentiere, Bären und Luchse in großer Zahl. Die traditionelle Rentierzucht der indigenen Sami wird stark vom Klimawandel beeinträchtigt. BRD 2022.

Schwedens unbekanntes Herzland. Durch das Fjäll Richtung Norden. NDR, 21 Uhr

Das Essen der Besten

Überall herrscht staatlich verordneter Gesundheitswahn auf den Tellern. Überall? Nein: Eine kleine gallische Redaktion in der Torstraße zu Berlin leistet kulinarischen Widerstand. Praktikanten laufen grundsätzlich auf Glutamat, der Chefredaktion rollen nach der Mittagsrunde Pizzawagenräder in ihr Büro, das Feuilleton lebt von Luft, Lyrik und Containertem aus der Tonne des »Sphere«; dazu fließt sechs Tage die Woche der Großmaschinenkaffee, der sich auch gut zum Fugenreinigen eignen täte, wie in Strömen. BRD 2026.

Essen als Religion. Vom Zwang, sich gesund zu ernähren. WDR, 22.45 Uhr

Welt als Pille und Vorstellung

Die Welt samt ihrer Substanzen gelangt nunmehr nur noch mikrodosiert in uns. Wir sind da angekommen, wo wir immer hinwollten: In einem Roman von Leif Randt, wahlweise auch von Joshua Groß. CH 2025.

Revival von LSD und Co. Hype oder Gamechanger? 3sat, 22.55 Uhr

Gegen das Vergessen

Zwei neue Antikörpermittel gegen Alzheimer wurden zugelassen. Doch dass die Therapie wirklich hilft, ist fragwürdig – ebenso, ob sie nur jenen zur Verfügung steht, die sich das teure Medikament auch leisten können. BRD 2025.

Visite. Neue Medikamente gegen Alzheimer: Beginn einer neuen Ära oder zu wenig Nutzen? MDR, 23.50 Uhr

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2026, Seite 14, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!