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Deutsche von russischem Geheimdienst verhaftet

Moskau/Berlin. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine Deutsche wegen Terrorverdachts festgenommen. Die Frau soll versucht haben, im Auftrag ukrainischer Geheimdienste in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol einen Terroranschlag auszuführen. Ziel sei eine Einrichtung der russischen Strafverfolgungsbehörden gewesen, teilte der FSB am Montag in Moskau mit. Im Rucksack der Verdächtigen sei ein selbstgebauter Sprengsatz entdeckt worden. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte in Berlin, die Bundesregierung habe »die Medienberichte dazu zur Kenntnis genommen«.

Bei einem erneuten ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Schwarzmeerhafen Tuapse soll indes mindestens ein Mensch getötet worden sein. Auf ukrainischer Seite hat ein Berater des Verteidigungsministers Mychailo Fedorow einen russischen Drohnenangriff auf sein Haus nach eigenen Angaben nur knapp überlebt. Am Sonntag hatte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij zudem gefordert, dass Europa ein eigenes Abwehrsystem gegen ballistische Raketen aufbaut. Sein Land führe bereits Gespräche mit mehreren Staaten über ‌dessen Entwicklung. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2026, Seite 6, Ausland

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