Zum Inhalt der Seite
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Foto: Büll/NDR
Friss und stirb: Bambi

Wünsch dir was!

Im südperuanischen Puno am Ufer des Titicacasees werden »Alasitas« feilgeboten. Die Miniaturen von Goldbarren, Häusern und was das Herz begehrt, sind kleine Wunscherfüller. Vielleicht gibt’s hier für Jens Spahn und Co. auch ein Atomraketchen. F 2023.

Märkte der Welt. Peru: Der Markt der Wünsche. Arte, 16.25 Uhr

Rohrfrei

Wenn nichts mehr abgeht, kommen die Jungs mit der Vakuumpumpe und Kettenschleuder. Ohne sie stünde man in Schleswig-Holstein längst knietief in Fettabfällen und Unrat. BRD 2026.

Abfluss dicht – Rohrreiniger im Einsatz. Fett, Fäkalien, Verstopfung. NDR, 18.15 Uhr

Vaterinstinkt

Leela will Fry erziehen, und setzt ihm Bioeier vor. Der aber übertreibt das Biologische und will sie ausbrüten. Gut, dass Fry nicht zum Bundeskanzler zum Umgang mit Eiern in die Lehre geht. USA 2011.

Anzeige

Futurama. Das Ei des Fry. Comedy Central, 20.10 Uhr

Paradise Lost

Krieg hier, Kleingedrucktes da: Urlaub machen wird nicht leichter! BRD 2026.

Die Tricks mit Urlaubsschnäppchen. NDR, 21.00 Uhr

Problembär Bambi

Knapp 1,3 Millionen Rehe und etwa 80.000 Hirsche werden jährlich hierzulande geschossen. Zu wenige, sagen Försterinnen und Förster, denn das Wild frisst Pflanzentriebe und verursacht Unfälle. Deswegen sollen ein Drittel mehr dran glauben. Doch darüber, dass die Tiere den klimaresistenten Mischwald wegfressen, ehe er entsteht, gibt es durchaus Streit. Denn auch Monokultur und Dürre spielen dabei hinein. BRD 2026.

Sündenbock Reh. Wie viel Wild verträgt unser Wald? NDR, 22.00 Uhr

Der Zukunft abgewandt

Wie es 1991 in einem Text des Schriftstellers Hermann Peter Piwitt in Anbetracht Mecklenburg-Vorpommerns über die konterrevolutionären Mühen der Ebene hieß: »Mein Gott, das kann ja noch Jahre! dauern, bis das alles mal kaputt ist.« Vor 50 Jahren, am 23. April 1976, wurde der von einem Kollektiv der DDR-Bauakademie um Heinz Graffunder entworfene Palast der Republik eröffnet. 30 Jahre später riss man ihn unter Protest ab. BRD 2026.

Palast der Republik: Honeckers Traum aus Marmor und Asbest. Das Erste, 23.50 Uhr

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2026, Seite 14, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!