Kuba: Wir werden siegen!
Am Freitag veröffentlichte die Regierung der Republik Kuba eine Erklärung zum 65. Jahrestag der Invasion in der Schweinebucht bei Playa Girón:
Kuba lebt unter der ständigen Belagerung durch die US-Regierung, deren Drohungen sich in den letzten Monaten verschärft haben. Zu der seit sechs Jahrzehnten bestehenden, völkermörderischen Blockadepolitik und der brutalen Energieblockade kommen jetzt noch Erklärungen von Vertretern der US-Regierungselite über Absichten einer militärischen Aggression hinzu. (…) Angesichts dieser kollektiven Bestrafung liefert das kubanische Volk die edelsten und bewundernswertesten Beispiele des Widerstands. Seit am 29. Januar seine Strangulierung in Form einer Exekutivverordnung angeordnet wurde, ist die Reaktion dieses Volkes, das weiterhin mit den Herausforderungen des Mangels in allen Bereichen des täglichen Lebens zu kämpfen hat, noch stoischer geworden.
Inmitten dieser akuten Notlage wird gleichzeitig ein Netz der Verleumdung gesponnen, um Kuba und seine Regierung zu diskreditieren. Die herrschende Medienmaschinerie führt einen unfairen Krieg gegen uns, der von Übertreibungen, Lügen und Herabwürdigungen durchzogen ist. Dabei wird die wahre Ursache der Situation nie benannt, sondern die Revolutionsregierung für die Krise verantwortlich gemacht, die von unseren Angreifern kaltblütig und vorsätzlich provoziert wird. (…) So offenbart sich die Heuchelei des Henkers, dessen Absichten bereits im Memorandum des damaligen Staatssekretärs im US-Außenministerium Lester Mallory vom 6. April 1960, mitten in den Anfängen des Revolutionsprozesses dargelegt sind: »… alle möglichen Mittel einzusetzen, um das Wirtschaftsleben Kubas rasch zu schwächen. (…) Ein Vorgehen, das, wenn es so geschickt und diskret wie möglich angewandt wird, die größten Fortschritte bei der Entziehung von Geld und Gütern für Kuba erzielt, um dessen Finanzressourcen und Reallöhne zu senken, Hunger und Verzweiflung hervorzurufen und den Sturz der Regierung herbeizuführen.« (…)
Auch uns zu isolieren ist Teil ihrer Strategie; doch es gibt überall auf der Welt Säulen der Würde, Völker und Regierungen, die sich nicht unterkriegen lassen. Da sind die Beispiele Mexikos, Russlands, Chinas, Vietnams und anderer befreundeter Nationen. Da sind die Teilnehmer des »Unser Amerika«-Konvois, die trotz Drohungen, Druck und Risiken in einer symbolischen Geste beschlossen, uns ihre Unterstützung anzubieten, die über materielle Hilfe hinausgeht. (…)
Im 100. Jahr der Geburt des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, des Architekten der ersten großen Niederlage des US-Imperialismus in Amerika, mit dem Privileg, dass General Raúl Castro Ruz fest an der Seite seines Volkes steht und den Kampf unbeirrt fortsetzt, bekräftigen wir den Aufruf zur nationalen und internationalen Mobilisierung der am 16. April vom Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, ausgesprochen wurde, und wiederholen seine Worte: »Solange es eine Frau oder einen Mann gibt, die bereit sind, ihr Leben für die Revolution zu geben, werden wir siegen! Der sozialistische Charakter unserer Revolution ist keine Phrase der Vergangenheit, sondern Schild der Gegenwart und Garantie für die Zukunft! Girón ist heute und wird immer sein!«
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