26.02.2005
Zum Auszug gezwungen
Wegfall der Anschlußförderung im sozialen Wohnungsbau führt in Berlin-Neukölln zu drastischen Mieterhöhungen. Nicht nur »Abwanderung« von ALG-II-Betroffenen programmiert
Von Christian Linde
Nachdem die Miete für die Bewohner der »Rollberg-Siedlung« im Berliner Stadtteil Neukölln im August 2004 um 0,49 Euro pro Quadratmeter erhöht worden ist, hat die städtische Wohnungsgesellschaft »Stadt und Land Wohnbauten GmbH« erneut eine Mietsteigerung von rund 50 Cent durchgesetzt. Hintergrund ist der Wegfall der Annuitätshilfen des Landes Berlin. Das sind Aufwendungsdarlehen, mit denen die Häuser gebaut wurden und die jetzt zurückgezahlt werden müssen. »Stadt und...
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