30.03.2026
Russland
Iran-Krieg als Augenöffner
Die politische Szene Russlands stellt sich auf eine langandauernde Konfrontation mit den USA ein
Von Reinhard Lauterbach
Eines stach sofort ins Auge: Die russische Reaktion auf den neuen US-amerikanisch-israelischen Iran-Krieg fiel deutlich schärfer aus, als die Anfang des Jahres auf die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau in die USA. In der Karibik habe Russland kaum Möglichkeiten gehabt, praktisch zugunsten seines Verbündeten einzugreifen, schrieb Mitte März Dmitri Trenin, langjähriger Chef des Moskauer Büros der US-amerikanischen »Carnegie-Stif...
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